schön war’s; kalt, windig, mitunter aber auch sonnig war’s; müde samma (sind wir) und schlafen tuama heit (tun wir heute) schon bald!

schön war’s; kalt, windig, mitunter aber auch sonnig war’s; müde samma (sind wir) und schlafen tuama heit (tun wir heute) schon bald!

Seit ein paar Tagen bin ich ja mit meinem ältesten Sohn (7 Jahre) sozusagen „allein“ und das genießen wir beide sehr. Und am Nachmittag machen wir uns heute ja noch auf den Weg in den Süden – fein, fein!
Vielleicht ist das in den (meinen) Vorstellungen so, was mann sich als Vater so denkt: gemeinsame Zeiten mit dem Sohn / mit der Tochter, Unterwegs-Sein, Alltag erleben, sich gegenseitig erleben, einander Wertschätzung zeigen, Interesse am anderen haben, … eben das, was ich mir für die Väterkarenz auch wünschte. Solche Zeit mit der Kleinen gab es immer wieder, aber mit den Buben? Im Alltagstrubel mit allen drei Kindern geht das ziemlich unter. Und das ist auch normal so, denn es kann keine permanente Alleine-Zeit für die Kinder geben. Dem Großen scheint aber die familiäre Veränderung durch seine Geschwister am Schwersten zu fallen, sicher weil er auch eine Zeit (3,5 Jahre) mit Mama und Papa alleine kannte. Als er erfuhr, dass ich jetzt mit ihm eine Woche alleine bin, meinte er: „Juhu, ich bin 7 Tage mit meinem Papa alleine, nein 7 Jahre, juhuu!!“
Während meines Studiums hatte ich auch einmal den Wunsch nach einer Alleine-Zeit mit meinem Vater und wirklich er nahm sich die Zeit: wir verbrachten eine gemeinsame Woche in den Bergen, was mir sehr viel bedeutete. Vielleicht machen wir wieder einmal so etwas.
So freue ich mich speziell jetzt auf die paar „Urlaubstage“ (Urlaub vom Karenzurlaub??) und werde dann berichten, wie’s war, als der Vater mit dem Sohne …
bin etwas aufgeregt, wie’s wohl werden wird …
und auch schon gespannt, wie bzw. ob ich diesen blog weiterführen werde; vielleicht interessiert das ja auch keinen – oder doch?
Warum ich mich als blogger versuche? In 5 Tagen beginnt meine Väterkarenz mit meinen drei Kleinen und irgendwie bin ich schon gespannt, wie das so wird mit dem zu Hause sein, zumal wir in einem 3500-Seelen-Dorf wohnen und die nächste Stadt schon etwas entfernt ist.
Ganz so wohl fühle ich mich noch nicht in diesem öffentlichen Tagebuch, aber mal sehen …