Ach wie gut, dass wir unseren Großen nun in die Schule schicken, damit er das Schreiben lernt; hängt seit kurzem an seiner Zimmertür:

Ach wie gut, dass wir unseren Großen nun in die Schule schicken, damit er das Schreiben lernt; hängt seit kurzem an seiner Zimmertür:

… mit diesen Worten kam unser Großer am letzten Schultag des Semesters nach Hause. Nach der Verteilung der Schulnachricht sind sie Eislaufen bzw. Eishockey Spielen gegangen – mit Erfolg. Und in der Früh wollte er nicht einmal die Eisschuhe mitnehmen, aber die Alternative wäre Lesen und Schreiben in der Schule gewesen …
Ich fragte ihn dann etwas später, da er nichts von sich aus sagte, ob er auch ein Zeugnis bekommen habe. Er meinte: „Nein, das hat mir die Frau Lehrerin schon vorgelesen.“ Durch genaueres Nachfragen stellte sich dann doch heraus, dass er so einen „Zettel“ bekommen hat …
Eigentlich ist’s ja schön, dass die Kinder noch nicht so leistungsgetrimmt sind; da zählen handfeste Dinge wie ein Eishockeysieg einfach mehr. Und der gestrige Familienthermentag war dann auch ein gelungener Semesterabschluß – für uns alle!
Ich weiß nicht, wer aufgeregter ist – er oder wir? Jedenfalls war er heute vor dem Weggehen ganz erstaunt, dass er da einen „Zettel“ mit nach Hause bekommt. Er sagte nur: „Die Frau Lehrerin hat’s mir eh schon vorgelesen!“ (Sie bekommen eine schriftliche Beurteilung) Na dann sind wir mal schon alle gespannt!
Bei uns hat’s ja vor zwei Tagen 5cm geschneit – sofort wurde wieder Schneeburg gebaut und momentan aufgrund der eisigen Temperaturen auch Eisgebilde gefroren. Ja, und heute ging’s – für den Großen – auf zum Schulskitag. Das hieß in der Früh alle aus den Betten, Skisachen zusammensuchen, anziehen und dann alle ins Auto „stopfen“ und zur Schule fahren, denn mit den ganzen Skisachen kann der Große ja wohl nicht gut zum Schulbus gehen und die zweite fahrtüchtige Person bei uns zu Hause – ja, die muss um diese Zeit bereits Brötchen verdienen.

Aber sie sehen ja alle recht munter aus, oder? Dem Mittleren geht’s wieder gut; er bleibt aber noch zu Hause, damit er für seinen Skikurs nächste Woche ganz fit ist. Und obendrein ist es mittlerweile ein prachtvoller sonniger Wintertag geworden. Da sollte einem schönen Skitag nichts mehr im Wege stehen.
Abendgespräch im Bett zwischen dem Ältesten und mir:
Ich: „Und, fühlst du dich wohl in deiner Klasse?“
Er: „Ich mag nicht in der Schule sein.“
Ich: „Wieso?“
Er: „Ich möchte zu Hause lernen und die Frau Lehrerin soll zu mir kommen.“
Ich: „Aha?“
Er: „Und die anderen Kinder sollen auch kommen, aber die werden glauben nur zu Besuch; ich meine aber für immer.“
Ich: „Du meinst also, dass bei uns zu Hause der Unterricht stattfinden soll.“
Er: „Ja, denn in der Schule riecht es so komisch und bei uns zu Hause riecht es sooo gut!“
… als Abendabschluß nach einem ausgiebigem ersten Elternabend in der Schule:
eine der neuesten zotter-schokis: serie labooko – zwei schokoladen in einer Verpackung und zwar 1x himbeer und 1x kokos
mmmmmmmmhhhhhhhhhhhhhhh – unglaublich gut!!
Werde ich dann beim nächsten Ratespiel als Siegesprämie ansetzen.
Wir Eltern saßen auch wieder ganz brav in den „Schulbänken“. Und da gab’s natürlich nix zum naschen – dafür aber hinterher.
Welche ist deine Lieblingsschokolade oder -süßigkeit?
… beginnt um 6.00 Uhr (falls die Kleine nicht schon um 5 munter wird). Dann heißt es:
Ich glaube, morgen werde ich etwas früher aufstehen
War das heute aufregend. Und gestern natürlich auch schon. Doch er ist nun wahr geworden, der 1. Schultag unseres Großen. In der Früh wußte ich noch nichts davon, dass auch ich die Schulbank drücken werde; da kamen ja Erinnerungen hoch … Ja, wir trafen uns in der Früh kurz vor 8 Uhr vor der Schule, wo die Lehrerin die Kinder begrüßte und uns alle, Kinder und Eltern in die Schule und dann in die Klasse begleitete.
Das war aber nicht die einzige Aufregung des Tages. Unser Mittlerer hatte heute seinen 1. Kindergartentag. Kindergarten und Schule sind im selben Haus. Es ist alles ganz familiär – eine Kindergartengruppe und drei Volkschulklassen und ganz liebe, engagierte Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen. Für ihn waren nur die ersten drei Minuten von Schüchternheit geprägt; dann traf er seine Nachbarin und das Eis war gebrochen: Beim Abholen wollte er gar nicht nach Hause.
Und nun fallen wir alle müde ins Bett nach einem aufregenden Tag.