Die beiden Größeren können sich darunter ja etwas vorstellen, dass ihre Mama auf Kur ist; wir haben sie ja gemeinsam hingebracht, sie haben das Haus und das Zimmer gesehen. Aber die Kleine fragt viel nach der Mama, vor allem abends vor dem Einschlafen, oder in der Früh sucht sie sie in ihrem Bett. Und zugleich nimmt sie es wieder gelassen, dass die Mama nun „Baba“ sprich „unterwegs“ ist; wir schauen uns dann abends ein Photo an und sie schickt ihr ein Bussi und dann passt’s auch mit dem Schlafengehen.
Umso größer war dann heute die Freude, als wir die „Mama“ abgeholt haben – sie kann für’s Wochenende nach Hause. Und das hieß dann in der Sprache der Kleinen: „Mamada, Mamada!“ Auf Schritt und Tritt hat sie geschaut, wo ihre liebe Mama ist und natürlich hat sie sich heute vor dem Schlafengehen persönlich von ihr einen Gute-Nacht-Kuss geholt. Tut gut, wenn Mamada! Tut gut, wenn Liebsteda!!