Wir leben ja in einem kleinen Ort mit 3.500 EinwohnerInnen. Und dieser Ort hat zwei Schulen. Unser Großer geht in die kleine „Dorfschule“, an der insgesamt nur 40 SchülerInnen sind. Und am Zeugnistag werden immer die 4.KlasslerInnen von den anderen Kindern und den Lehrerinnen gebührend verabschiedet. Die saßen im Turnsaal ganz vorne auf schönen, großen Stühlen, kamen einem dadurch gleich viel älter (und reifer
) vor und wurden besungen und „bespielt“. Und zum Schluß wird immer ein Lied an das Schulhaus gesungen, bei dem dann meistens – und so auch heuer – viel Tränen fließen. Und wenn dann die jüngeren MitschülerInnen spontan zu den „Großen“ hinauslaufen und sie umarmen und verabschieden – das war schon sehr berührend und da kommt einem schon der Gedanke: „Hier finden diese Kinder wohl noch ein Stück >kleine heile Welt<!“