Auch wenn die Nacht wieder einmal kaum entspannend war und der Zeiger des Weckers gerade erst beim 6er um die Ecke bog, so wundere ich mich jedesmal selbst, was so ein selbstverständliches Guten-Morgen-Bussi der Kleinen im Herzen bewirkt. Sicher, die tägliche Badezimmerzeremonie (Zahnpastafühlen, Gebrüll und Duschtüre halten) ist nicht wirklich so fein, aber wenn sie dann so alle mit ihren verschlafenen Augen nach unten wuseln, das Morgenflascherl genüßlich trinken, und ein Blick nach draußen verrät, dass es ein sonniger Tag wird, dann darf’s auch mal ein anderer Tee sein, weil der Lieblingstee gerade ausgegangen ist.
Alles eine Frage der Sichtweise? Es gibt aber eben auch Tage, wo es nicht leichtfällt, die Brille zu wechseln – mir zumindest geht es so!
