spyder’s „Papa“blog

Ein Jahr „Papa allein zu Hause“ mit drei Kindern

„halb voll“ 11 Januar 2009

Gespeichert unter: Gedankensplitter, Väterkarenz — spyder3 @ 8:26

Auch wenn die Nacht wieder einmal kaum entspannend war und der Zeiger des Weckers gerade erst beim 6er um die Ecke bog, so wundere ich mich jedesmal selbst, was so ein selbstverständliches Guten-Morgen-Bussi der Kleinen im Herzen bewirkt. Sicher, die tägliche Badezimmerzeremonie (Zahnpastafühlen, Gebrüll und Duschtüre halten) ist nicht wirklich so fein, aber wenn sie dann so alle mit ihren verschlafenen Augen nach unten wuseln, das Morgenflascherl genüßlich trinken, und ein Blick nach draußen verrät, dass es ein sonniger Tag wird, dann darf’s auch mal ein anderer Tee sein, weil der Lieblingstee gerade ausgegangen ist.

Alles eine Frage der Sichtweise? Es gibt aber eben auch Tage, wo es nicht leichtfällt, die Brille zu wechseln – mir zumindest geht es so!

 

„halb leer“ 11 Januar 2009

Gespeichert unter: Gedankensplitter, Väterkarenz — spyder3 @ 8:20
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Die Nacht war wieder eine Katastrophe. Der Vollmond hat „voll“ zugeschlagen. Die Kleine kam bereits vor Mitternacht zu uns ins Bett und beschloss um 3 Uhr früh, dass es nun wirklich an der Zeit sei aufzustehen. Der Mittlere kam auch nicht viel später zu uns und wälzte sich im Sekundentakt im Bett – ich glaube, er hat gar nicht so schlecht geschlafen. Als dann um 6 Uhr die Kleine uns wirklich keine Chance mehr ließ auf eine Verlängerung des (zumindest) Liegens, stand ich wieder einmal verspannt und ziemlich „erschlagen“ auf. Nun ja. Mann will ja das Positive des neuen Tages sehen: Die Zeitung fand sich wenigstens wie immer vor der Tür. Und es standen nur 2 Kinder mit mir zugleich auf. Beim Zähneputzen fasste nur ein Kind in meine Zahnpasta und ich konnte mich ohne Unterbrechung (bei gewohntem Dauergeschrei und permanenten Halten der Duschtüre, die ja klugerweise eine Schwing- und keine Schiebetüre ist) frisch machen.

Dann ging’s runter in die Küche, um dort die letzten Flecken von der in tausend Stücken verunglückten Salatschüssel zu entfernen und einmal eine gute Tasse Tee zuzubereiten. Natürlich ist an so einem Tag wieder mein bester Frühstückstee gerade aus … und so könnte ich noch viel weitererzählen …

 

halb voll oder halb leer? 11 Januar 2009

Gespeichert unter: Gedankensplitter, Väterkarenz — spyder3 @ 8:07
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Alles eine Frage der Sichtweise, oder?