lt. Dialektwörterbuch bedeutet „Glump“: Schrott, Mist, minderwertiger Gegenstand
Diesmal im Test: die „Profi-Multireibe. Universal Grater“
Sie sollte dazu dienen, die kleinen Gemüsemengen zu hobeln ohne die Küchenmaschine anzuwerfen. Ergebnis: 5 Minus. Habe das Gerät bereits vor 2 Monaten gekauft und der erste Test (mit Parmesan) war dermaßen miserabel ausgefallen, dass ich kein zweites Mal dazugegriffen habe. Gestern der nächste Test mit Kren. Wieder das selbe Ergebnis: Das Schiebeelement, welches Schutz vor Verletzungen bieten soll, hält dem Druck nicht stand und springt heraus. Der Gurkenhobel ist so dünn, dass man danach gleich Tzatziki machen kann statt Gurkensalat. Und das Gerät hat ganz tolle „Nischen“, wo sich der Käse und der Kren so reinpicken, dass die Reinigung mehr Arbeit verursacht als das Zerkleinern des Käse o.a. Da entkam es nicht ohne Grund meinem Munde: „A so a Glump!“
So greife ich voller Freude und Dankbarkeit zu meiner handlichen Volledelstahlreibe, die in nullkommanix wieder sauber ist und hoffe, dass die allzweimonatlichen Schnittverletzungen an den Fingern im schnellheilbaren Bereich bleiben. Mit lieben Grüßen aus der Testküche
Und kleiner Nachtrag zu meinem neuen Kartoffelschäler: der schält auch Äpfel und Kren wunderbar – hab’ mich richtiggehend angefreundet!!





Dabei sieht die Mulitreibe gar nicht so schlecht aus. Lag es vielleicht an der falschen Bedienung?
Ich werd’ ohnehin immer skeptisch, wenn sich irgendein Multifunktionswerkzeug mit dem Attribut „Profi“ schmückt. Alle Profis, die ich bis jetzt getroffen habe, haben immer nur Werkzeuge verwendet, die genau eine Aufgabe erledigen – oder wie man in meiner Branche gern sagt: „Always use the right tool for the right job“
@Christine: Aber hallo, die Bedienung war natürlich einwandfrei! Und von dem tollen „Aussehen“ (und dem günstigen Preis) hab ich mich ja auch verleiten lassen … tja!